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Die Familie – eine Lebensreise

Ganz gleich, ob man seine Familienplanung ganz bewusst angeht oder das meiste „einfach so“ passiert oder sich ergibt – wenn man als Eltern während des ganzen Alltags und Stresses einmal innehält, und sich anschaut, wo die einzelnen Familienmitglieder stehen und wohin sie sich bewegen, erkennt man den Weg, den man gemeinsam geht.

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Der Anfang der Reise

Begonnen hat die Reise lange bevor man selber geboren wurde. Die eigenen Eltern – oder Mutter, Vater, Großeltern, Erziehungsberechtigten – hatten eine Idee, wie sie ihre Kinder erziehen wollten, oder haben es auf sich zukommen lassen. Ihre Art, mit ihren Sprösslingen umzugehen, hat diese geprägt und auf das Leben mit den eigenen Kindern und einem Partner vorbereitet.

Wie wir aufwuchsen, was wir erlebt haben, hat großen Einfluss auf die Art, wie wir mit der Familie, die wir selbst gründen, umgehen. Das bedeutet nicht, dass wir den Weg, den unsere Eltern eingeschlagen haben, ebenso wählen. Auf der Reise die wir angetreten haben, werden wir von anderen Menschen begleitet, die uns auf andere Stationen aufmerksam machen oder denen wir unversehens zu anderen Zielen folgen.

Gerade Wege, steinige Pfade

Manchmal läuft alles gut und wir gehen mit unseren Kindern und/oder Partner*in eine leichte Strecke: Das erste halbe Jahr mit dem Säugling ist einfach, oder die Zeit während des Kindergartens völlig problemlos und krankheitsfrei. Manche Kinder rutschen regelrecht durch die Schule, andere sagen nach der Realschule und der Ausbildung ruhig, dass sie sich eine Wohnung gesucht haben und bald ausziehen.

Aber es gibt auch schwierige Strecken, die steinig und schwer sind, weil das Kind ständig krank ist, einen schweren Unfall hat und lange im Krankenhaus liegt, man in der Schule ständig zu Elterngesprächen gebeten wird, das Kind die Schule schwänzt oder sich weigert, eine Ausbildung zu machen und lieber die Nächte durchzockt.

Auch wenn es kein rechter Trost sein wird: In keiner Familie läuft alles immer gut. Jeder Familienweg hat Abzweigungen auf steile Strecken, und manchmal ist es für alle Mitglieder schwierig, ein anderes Mal läuft nur einer auf dunklem oder holprigen Pfad.

Was kann man tun?

Wenn wir bei dem Bild des Weges bleiben, sollte man zunächst dafür sorgen, dass das Schuhwerk stimmt und man nicht strauchelt. Feste Schuhe, die einem einen guten Halt geben, wie Ecco Schuhe sind da sehr gut geeignet. Man sollte mit allen gemeinsam auch einmal eine Bank am Wegesrand aufsuchen oder sich bei schlechtem Wetter in einer Wetterhütte treffen und miteinander reden, essen, spielen. Die Gemeinschaft leben und sie auch genießen. Geht ein Kind oder der Partner an einem Wegweiser in eine andere Richtung, sollte man sehen, dass sich die Wege nicht zu weit voneinander entfernen, so dass man sich im Blick halten oder sich auch auf neutralen Plätzen immer wieder einmal treffen kann. Ist ein Kind auf seinem weiteren Lebensweg kaum noch zu sehen, ist es wichtig zu wissen, in welcher Richtung es unterwegs ist und wo man es immer wieder mal aufsuchen kann. Auch wird man immer wieder feststellen, dass die anderen den Weg anders wahrnehmen als man selbst. Denn jeder hat sein eigenes Leben und Er-leben. Und das ist gut so.

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