Familienbeihilfe ist heute ein Drittel weniger wert!

Familienbeihilfe ist heute ein Drittel weniger wert!
St. Pölten, 10.12.2013

 

Petition „Familienbeihilfe anheben“

 

Dr. Josef Grubner, Präsident der Interessenvertretung der NÖ Familien, fordert die Aufstockung der Familienleistungen, wie sie im Wahlkampf versprochen wurde, ein.

 



 

Familien dürfen nicht länger Bittsteller sein! Seit dem Jahr 2000 ist der Grundbetrag der Familienbeihilfe von 105,40 Euro unverändert – dieser Betrag müsste aber bei jährlicher Wertanpassung bereits bei 140,60 Euro liegen. Das ist rund ein Drittel Wertverlust! Dr. Josef Grubner, Präsident der Interessenvertretung der NÖ Familien, fordert daher die Aufstockung der Familienleistungen, wie sie im Wahlkampf versprochen wurde, ein.

 

Um die gesellschaftlichen Leistungen von Familien anzuerkennen, müssten sogar die bisher vorenthaltenen Familienbeihilfen durch eine adäquate finanzielle Zuwendung wettgemacht werden und alle anderen finanziellen Familienunterstützungen zukünftig jährlich valorisiert werden.

 

Grubner weist die Regierungsverhandler darauf hin, die gesetzliche und moralische Verpflichtung zu haben, gemeinsam mit den Eltern dafür zu sorgen, dass Kinder in einem wirtschaftlich gesicherten Umfeld aufwachsen können. „Dass sich Herr Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll offenbar kräftig für Familien ins Zeug legt, freut mich als neu gewählter Präsident der NÖ Familieninteressenvertretung außerordentlich“, so Grubner. „Bevor die Eier nicht gelegt sind, soll man zwar nicht gackern, aber wenn es tatsächlich stimmt, dass die zukünftige Koalitionsregierung im neuen Jahr die Kinderbeihilfe anheben wird, werte ich dies als Erfolg der jahrelangen und lauten Forderungen aller Familienorganisationen.“

 

Denn ein altes Speichwort sagt: Wenn die Wurzeln tief sind, braucht man den Wind nicht zu fürchten. „Ein Leben in einer Familie heißt, Werte und Traditionen zu leben, Generationen zu vereinen und sich gemeinsam für Zuwendung, Sicherheit, Versorgung, Erziehung und Bildung einzusetzen“, so Grubner abschließend.