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Finanzielle Einschränkungen

Kinder bringen viel Freude ins Leben. Allerdings ist die Gründung einer Familie in den allermeisten Fällen leider auch mit finanziellen Einschränkungen verbunden. So gibt es zwar das Elterngeld, dessen Höhe sich am vorigen Verdienst orientiert und das den Verdienstausfall kompensieren soll, allerdings liegt dieses unter dem ursprünglichen Einkommen und wird auch nur ein Jahr lang in voller Höhe gezahlt. Wer sein Kind länger als dieses eine Jahr selber betreuen möchte, wird sich finanziell entsprechend einschränken müssen. Aber auch wenn das Kind nach einem Jahr bereits in den Kindergarten geht, muss in den meisten Fällen damit gerechnet werden, dass die Finanzen nicht mehr so rosig aussehen, wie in der kinderlosen Zeit. In den meisten Städten und Bundesländern müssen Eltern nämlich einen Teil der Kosten für den Kindergarten übernehmen.

Das Kindergeld kann meist nur einen Teil der zusätzlichen Ausgaben auffangen. Außerdem wird es erst gezahlt, wenn das Kind auf der Welt ist. Familien ohne finanzielle Rücklagen haben aber oftmals Schwierigkeiten, die vor der Geburt nötigen Anschaffungen zu finanzieren. So muss beispielsweise Kinderwagen gekauft werden, es wird ein Babybett benötigt, und eine sichere Babyschale für Autofahrten. Einkommensschwache Familien oder Arbeitslosengeldempfänger können für die Erstausstattung Geld beim Jobcenter beantragen. Aber nicht nur diesen Familien fällt es oft schwer, die für das Baby erforderlichen Gelder aufzubringen. Glücklicherweise werden auch Familien, die kein Geld in Form von Sozialleistungen erhalten von gemeinnützigen Organisationen unterstützt. Sie können zum Beispiel bei der Caritas oder einer anderen gemeinnützigen Organisation Zuschüsse beantragen und werden dadurch finanziell entlastet.

Auch langfristig befinden sich Familien trotz der steuerlichen Vorteile oft in einer schlechteren finanziellen Situation, als kinderlose Paare. daher empfiehlt es sich, frühzeitig die eigenen Ansprüche zu überdenken und einen Finanzplan aufzustellen. Dabei sollten Eltern allerdings berücksichtigen, das Zeit oftmals wertvoller ist als Geld.

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