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Alleinerziehende

Nicht immer ist eine Beziehung von Dauer. In der Regel macht es keinen Sinn, nur wegen der Kinder zusammen zu bleiben, wenn man sich sonst nichts mehr zu sagen hat. Kinder haben ein sehr feines Gespür für Spannungen innerhalb der Familie und leiden langfristig länger unter regelmäßigen Streitigkeiten, als unter einer Trennung. Kommt es zu einer solchen Trennung, so sollten wir beide Eltern im Sinne der Kinder agieren, denn im Gegensatz zu kinderlosen Beziehungen bleiben Eltern auch nach einer Trennung über die Kinder miteinander verbunden. Daher sollten persönliche Konflikte nicht in den Vordergrund gestellt werden, sondern es ist Wert auf eine sachliche und zweckdienliche Kommunikation zulegen. So können alle Belange der Kinder wie zum Beispiel der Umgang mit beiden Elternteilen, schulische und gesundheitliche Entscheidungen auch ohne eine Paarbeziehung gut geregelt werden.

Auch finanziell ergeben sich nach einer Trennung neue Herausforderungen. Obwohl der Elternteil, bei dem die Kinder leben, Unterhalt für die Kinder vom anderen Elternteil erhält, müssen trotzdem viele Alleinerziehende jeden Cent zweimal umdrehen.

Auch wenn Alleinerziehende keine Unterstützung vom Vater der Kinder oder ihrer Familie erhalten, sind sie nicht ganz allein. Mehrere Vereine und Verbände vertreten die Interessen von Eltern, die ihre Kinder ohne Partner großziehen. So kämpft beispielsweise der Verband alleinerziehender Mütter und Väter dafür, dass die Interessen dieser Eltern in der Politik berücksichtigt werden.

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