Studie: Was Familien in NÖ denken

Studie: Was Familien in NÖ denken
St. Pölten, 11.12.2014

 

Die IV-Familie fordert in ihrer Resolution zur Kinderbetreuung echte Wahlfreiheit bei finanzieller Gleichstellung. Die Studie "Was Familien in NÖ denken" zeigt den Bedarf.



 

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Josef Grubner
November 2014

 

Studie zeigt, was Familien in NÖ denken

 

Die Familienstudie der Interessenvertretung der NÖ Familien von 2011 bringt es auf den Punkt und ist laut Umfragen immer noch aktuell: Es klafft eine große Lücke zwischen dem zweijährigen Kündigungsschutz und der Möglichkeit, das Kinderbetreuungsgeld bis zu zweieinhalb Jahre zu beziehen. Und genau dieses halbe Jahr zwingt Eltern – vorwiegend Mütter – zur vorzeitigen Rückkehr in den Beruf und gleichzeitig zur Auslagerung der Kinderbetreuung. Dem in der Studie mit 90% genannten Wunsch, Kinder unter zweieinhalb in der Familie zu betreuen, kann dadurch sehr oft nicht nachgegangen werden. Die meisten Eltern müssen demnach nach Ablauf des Kündigungsschutzes ihre Kinder in Fremdbetreuung übergeben.

 

Die IV-Familie strebt daher eine Ausweitung des Kündigungsschutzes auf 2 ½ Jahre an! Gleichzeitig werden die Verantwortlichen aufgefordert, familienfreundliche Maßnahmen in den Betrieben und Unternehmen zu forcieren – dazu gehören flexible, individuelle Arbeitszeitmodelle und Schulungsangebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie ebenso wie ein modernes Familiensteuerrecht sowie ein höherer Stellenwert der Mutter- und Väterrolle in unserer Gesellschaft!

 

Die Studie „Familien in Niederösterreich“ wurde im Auftrag der Interessenvertretung der NÖ

Familien vom Hajek-Institut durchgeführt.

 

 

 

Hier können Sie die gesamte Studie im Detail downloaden