20 Jahre Interessenvertretung

20 Jahre Interessenvertretung
 
Es wurde das 20 jährige Bestehen der IV mit einem grossen Festakt begangen.

 

20 Jahre Interessenvertretung der NÖ-Familien – Ein beeindruckender Festakt

 

Die zahlreich anwesenden Gäste bekamen auf sehr eindrucksvolle Weise die Vielfalt der Aktivitäten präsentiert.

Die Partner der Interessenvertretung in den verschiedensten Bereichen vom Medienarbeitskreis bis zur Initiative Taten statt Worte bestätigten die Wichtigkeit der Arbeit der Interessenvertretung und stellten fest, dass von der Interessenvertretung familienrelevante Themen sehr frühzeitig aufbereitet und bearbeitet werden.

 

Die Interessenvertretung sensibilisiert dadurch die verantwortungsvollen Politiker und trägt damit bei, dass Lösungen im Interesse der Familien gefunden werden.

So wurde schon vor Jahren auf den Geburtenrückgang mit den negativen Folgen für die Erfüllung des Generationenvertrages hingewiesen.

 

Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Erziehung wird seit vielen Jahren vorrangig behandelt und findet in der Initiative Taten statt Worte eine praktische Umsetzung.

 

Die Themenbereiche Elternbildung, Familie im Pensions- und Steuerrecht, Familien und Medien sowie das Problemfeld Alkohol und Drogen werden laufend betreut. Eine der ersten Initiativen, die noch immer erfolgreich läuft, ist die Aktion Familienfreundliche Gastwirte.

Franz Kampichler, der seit 16 Jahren der Interessenvertretung als Präsident vorsteht, formulierte anlässlich des Jubiläums drei Schwerpunkte für die weitere Arbeit:

 

Jährlich soll ein Preis für familiengerechte Berichterstattung vergeben werden. In einer Zeit, in der eine Abflachung und ein Niveauverlust in der Berichterstattung über Familienthemen feststellbar ist, sollten jene Journalisten, die kompetent berichten, ausgezeichnet werden.

Auf Bundesebene soll ein Gremium mit ähnlichen Kompetenzen wie die Interessenvertretung geschaffen werden. Familienpolitik liegt zum Großteil in der Kompetenz des Bundes, die Familien sollen dadurch ein direktes Mitspracherecht erhalten.

 

 

Die Interessenvertretung muss ihre derzeitige Unabhängigkeit unbedingt bewahren und darf nur den NÖ Familien verpflichtet sein.

Kampichler stellt abschließend fest, dass die Festveranstaltung gezeigt hat, dass die Interessenvertretung mit geringem Budget wichtige Arbeit leistet.

 

Viele Familienanliegen können jedoch durch die knappen finanziellen Mitteln nicht ausreichend behandelt werden.

 

Deshalb ersucht Kampichler die neue Landesrätin Mag. Mikl-Leitner die Fördermittel des Landes NÖ, die seit 10 Jahren unverändert sind, aufzustocken.

Für die Leitungs- und Kuratoriumsmitglieder, die ihre Aufgabe unentgeltlich erfüllen, wäre dieses Signal des Familienlandes Nr. 1 ein gewaltiger Motivationsschub, damit sie auch in den kommenden Jahren für die Interessen der NÖ Familien mit ganzer Kraft eintreten können.