11. Pädagogische Fachtagung
11. Pädagogische FachtagungFoto (c) IV-Familie

11. Pädagogische Fachtagung

Erfolgreiche 11. Pädagogische Fachtagung der IV-Familie Kindergarten zu Schule braucht sinnvolle Brücken!

IV-Familie Präsident Josef Grubner lud zur 11. Pädagogischen Fachtagung zum Thema „Brücken bauen zwischen Kindergarten und Schule – Lebenswelten verbinden“. Ausgehend von den gesetzlichen Neuregelungen des Schulrechtspakets 2016 diskutierten pädagogische Fachkräfte, Eltern sowie bildungspolitisch Interessierte über die Nahtstelle Kindergarten zu Schule und die Herausforderungen bei der Sprachenförderung.

In ihrer Eröffnungsrede bekräftigte dabei LH-Stellvertreterin Mikl-Leitner „Niederösterreich setzt seit Jahren auf einen guten Austausch zwischen Familien, Kindergarten und Schule. Viele Kinder genießen die Zeit im Kindergarten und freuen sich auf die Schule. Wir sind stolz, dass die von uns schon jahrelang eingesetzten Qualitätskriterien in den Bildungskompass übernommen worden sind.“

Grubner erinnerte in seiner fachlichen Einführung, dass die IV-Familie bei den pädagogischen Fachtagungen aktuelle Bildungs-Themen aufgreift. „Entscheidend ist, dass pädagogische Fachkräfte in Kindergarten und Schule ausreichend Zeit haben, sich dem einzelnen Kind individuell widmen zu können und nicht durch administrative Vorgaben gebunden sind.“

In seinem Vortrag „Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit und Modelle der Sprach(en)förderung im Kindergarten“ plädierte der international gefragte Sprachlehrexperte Hans-Jürgen Krumm für ein Gesamtkonzept sprachlicher Bildung über den gesamten Bildungsgang. „Dies erfordert ein kooperatives Zusammenwirken zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften und ausreichend Zeit für die Kinder.“

LSI Handl-Stelzhammer sprach sich in ihrem Referat „Schuleingangsphase NEU – Fokus individuelle Förderung“ dafür aus, sich an den jeweiligen Stärken der Kinder zu orientieren. Durch differenzierte schulautonome Beurteilungsformen werde Diversität zur Chance. „Die Kinder erleben das Verbindende und das Miteinander, unabhängig von den eigenen Talenten.“

Die Tischgespräche nutzten die zahlreichen Teilnehmenden, um sich intensiv über die Chancen und Herausforderungen bei der Sprachenförderung austauschen. „Die heutige Veranstaltung bestätigt, dass die zunehmende Sprachen-Vielfalt, die unsere Kinder auf ihrem Bildungsweg erleben, einer wertschätzenden Begleitung und Unterstützung bedarf“, stellte Präsident Grubner abschließend fest.

„Die IV-Familie bleibt am Thema dran.“

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